Leoric of Roslin

White knight in shining armour - dashing, handsome, and brave

Description:
  • Concept: Officer and Gentleman
  • Race: Half-Elf
  • Nationality: Breland
  • XP: 45
  • Rank: Veteran

Attributes

  • Agility d8
  • Smarts d4
  • Spirit d6
  • Strength d8
  • Vigor d8

Skills

  • Athletics d4
  • Fight d12
  • Heal d4
  • Intimidate d6
  • Notice d4
  • Persuade d6+4
  • Ride d6
  • Shoot d4
  • Survival d4
  • Swim d4
  • Taunt d4
  • Throw d4
  • Track d4

Edges

  • Attractive (Charisma +2)
  • Block (Parry +1)
  • Brawny (Toughness +1; load limit is 8 x Str)
  • Combat Reflexes (+2 to recover from being Shaken)
  • Counterattack (Receive free Fighting attack at –2 once per round when a foe fails a
    Fighting attack)
  • First Strike (May attack one foe who moves adjacent)
  • Noble (Rich; +2 Charisma; Status and wealth)
  • Trademark Weapon: Ashurta’s Blade (+1 Fighting with particular weapon)

Hindrances

  • Code of Honor (Character keeps his word and acts like a gentleman)
  • All Thumbs (–2 Repair; Roll of 1 causes malfunction)
  • Heroic (Character always helps those in need)
  • Loyal (The hero tries to never betray or disappoint his friends)

Gear
Plate corselet (25)
Full helmet (8)
Longsword (8)
Medium Shield (12)
(Total Weight: 53)

Derived Stats

  • Charisma +4
  • Pace 6
  • Parry 9
    - with shield 10
  • Toughness 7
    - with armor 11
    - vs ranged shots 13
Bio:

Sir Corran von Roslin war Lord eines kleinen Lehens, diente während des Krieges als Offizier der Königlichen Zitadelle von Breland und wurde auf zahlreichen abenteuermäßigen Missionen eingesetzt. Er bereiste die halbe Welt und arbeitete im Laufe der Jahre mit verschiedenen Abenteurergruppen zusammen, manchmal am Rande der Legalität.
Er hatte eine Reihe von Affären, bis er schließlich eine seiner zahllosen Geliebten heiratete – die Elfenzauberin Ysabel, Leorics Mutter. Ysabel war eine magiekundige Elfe, die er während seiner Reisen kennen gelernt hatte. Als sie schwanger wurde, heirateten sie überstürzt.
Das erwies sich als die richtige Entscheidung. Ysabel brachte ihr Kind in der Heimat ihres Mannes zur Welt und hatte einige Vorurteile seitens seiner Familie zu überwinden, die Ysabel für „nicht standesgemäß“ hielten. Sie verwaltete das Lehen in Abwesenheit ihres Mannes jedoch sehr erfolgreich und hat sich bei der einfachen Bevölkerung ausgesprochen beliebt gemacht.
Der Krieg verhinderte, dass Vater und Sohn viel Zeit miteinander verbrachten. Als Leoric noch klein war, beendete Sir Corran seine Karriere bei der Königlichen Zitadelle – aus Gründen, die Leoric, bisher nicht erfahren hat. Corran fuhr fort, auf Abenteuer auszuziehen, die Welt zu bereisen, bis er eines Tages spurlos verschwand.
Ysabel heuerte einige ihrer alten Abenteurerfreunde an, um nachzuforschen; sie erfuhr aber nur, dass Corran angeblich für eine Expedition zu einem der anderen Kontinente aufgebrochen war, sein Schiff aber entweder von Piraten oder einer feindlichen Nation überfallen worden sein soll – und dass er schon vor seinem Verschwinden mit einer seiner früheren Affären wieder Kontakt aufgenommen hatte.
Nach einigen Jahren ohne ein Lebenszeichen gab die Familie die Hoffnung auf, und Corran wurde offiziell für tot erklärt.

Als junger Mensch war Leoric, der künftige Lord von Roslin, stets ein wenig ziellos. In einer Welt, die seit etlichen Generationen vom Krieg geprägt war und sich scheinbar unaufhaltsam dem Untergang näherte, schien alles sinnlos, was man möglicherweise tun konnte. Als Kind halbwegs reicher Eltern mangelte es ihm an nichts, und sein hübsches Gesicht und sein angeborener Charme taten ihr Übriges, damit er sich jeden Wunsch erfüllen konnte. Leoric musste nie um etwas kämpfen. So fehlte ihm jeglicher Antrieb, etwas mit sich anzufangen. Kurz, er war ein typischer verwöhnter Schnösel.
Erst als er zur Offiziersschule geschickt wurde, bekam sein Leben so etwas wie eine Richtung. Die Gefahr, die von Kriegen und Schlachten ausging, übte eine unheilvolle Anziehung auf ihn aus. Während der Kriegerausbildung scheute er kein Risiko, legte sich mit Vorgesetzten an, ritt die wildesten Pferde und übte mit scharfen Schwertern, so als ob sein eigenes Leben ihm nichts bedeutete.
Dann lernte er den etwas älteren Prinzen Edwyn kennen – den jüngsten Sohn des Königs, mit wenig bis gar keinen Aussichten auf den Thron. Edwyn war ähnlich ziellos und verzogen, nur noch extremer. Leoric freundete sich rasch mit dem Prinzen an, der ihn mit den lustigeren Seiten des Offizierslebens (Prinzenpartys, Bordellbesuche) bekannt machte.
Als Ordonnanz von Prinz Edwyn wurde Leoric schließlich an die Front geschickt. Am direkten Kampf hätten sie gar nicht teilnehmen sollen, aber irgendwie stolperten die Feinde über sie, und plötzlich mussten sie ums nackte Überleben kämpfen. So fanden sie sich unversehens in einem Vorgeplänkel jener Schlacht, die später als Entscheidungsschlacht in die Geschichte eingehen sollte.
Während um ihn herum seine Kameraden in Stücke gehackt wurden, versuchte Leoric sich nach Kräften zu wehren; er bekam aber ziemlich schnell einen Schlag auf den Kopf und wurde bewusstlos, bevor er ernsthaft Schaden anrichten konnte. Prinz Edwyn – in funkelnder Rüstung – rettete ihm das Leben, in dem er die Angreifer zurücktrieb, wobei der Prinz allerdings schwer verletzt wurde. Als Leoric wieder zu sich kam, sah er Edwyn gerade blutend neben sich zusammenbrechen.
Und siehe da: plötzlich, in all dem Schmerz und Blut, schien Leoric sein eigenes kümmerliches Leben durchaus erhaltenswert. Benommen lud er sich den verletzten Prinzen auf die Schulter und mühte sich ab, ihn zu den eigenen Leuten zurück zu schleppen.
Dieser eine Tag genügte, um Leoric das wahre Gesicht des Krieges zu zeigen. Einmal versteckten sich die beiden in den ausgebrannten Überresten eines Bauernhofes, in dem sie wenige Tage zuvor noch von freundlichen Bauersleuten bewirtet worden waren.
Und dann, irgendwann an diesem finsteren Tag, hatte Leoric seine Vision.
Ihm erschien ein Abbild der Göttin Dol Arrah und verkündete ihm sein Schicksal. „Du kannst dein Leben nicht retten“, sagte sie ihm, „nur deine Seele – indem du das Richtige tust. Dein Leben ist unwichtig. Rette deine Seele, dann rettest du die Welt.“
Als Leoric danach die Augen öffnete, fühlte er sich seltsam ruhig und erfrischt wie nach einem Bad im Ozean. Plötzlich schien es ihm, als läge ein leuchtender Pfad vor ihm, dem er nur zu folgen brauchte. Leoric erkannte, dass er Edwyns Wunden durch Handauflegen lindern konnte; Edwyn erlangte aber nicht das Bewusstsein zurück. Als sie von feindlichen Soldaten aufgehalten wurden, sagte Leoric zu ihnen: „Wir sind doch nur zwei Leichen auf Urlaub. Laßt uns gehen, damit wir wenigstens bei unseren Leuten sterben können.“ Und sie ließen sie tatsächlich gehen. Die Götter hielten ihre schützende Hand über die beiden.
Sie erreichten die eigenen Truppen, das Leben des Prinzen wurde gerettet, und Edwyn versprach eine großzügige Belohnung. (Leoric entschied sich später für eine funkelnagelneue Rüstung, die Edwyn noch nie getragen hatte und die nur wenig geändert werden musste).
Leoric vertraute sich dem nächstbesten Priester des Sovereign Host an – in diesem Fall einem Ordensritter, der zum Gefolge des Prinzen gehörte. Der Ritter hörte sich die Geschichte der Vision an, nickte und sagte nur: „Vielleicht ist dir wirklich ein Engel der Göttin erschienen. Vielleicht hast du es auch nur geträumt. Wahrscheinlich wirst du es nie erfahren. Wichtig ist, woran du glaubst – und am Ende glaubst du das, was du glauben willst.“
Noch bevor der Priester den Satz beendet hatte, war Leoric mit gläserner Selbstverständlichkeit klar geworden, was er tun würde. Von jetzt an würde er sein Leben dafür einsetzen, dem Krieg Einhalt zu gebieten.
Leoric trat in den Orden ein, um Ritter des Sovereign Host zu werden. Er hatte gar keine Wahl.

Leoric of Roslin

Savage Eberron Turloigh